Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage

Birgit Mair, Dipl.-Sozialwirtin

 

Zwei Experten hielten Vorträge für die achte und neunte Jahrgangsstufe

Rechtsradikalismus und Gewalt sind besonders an Schulen große Themen, politische Gruppierungen nutzen häufig Schulhöfe zum Verbreiten ihres Gedankenguts. Deshalb ist es wichtig, über deren Inhalte und resultierende Gefahren aufzuklären. Das hat die Laurentius-Realschule mit einer zweistündigen Veranstaltung zum Thema „Schule ohne Gewalt“ im Luthersaal der Diakonie Neuendettelsau getan.

Nachdem Schulleiterin Heike Geßner ihre Schülerinnen und Schüler und Lehrer begrüßt hatte, sprach sie von der „zu achtenden Würde eines jeden Menschen“, die nie verletzt werden darf. Besonders für eine evangelische Schule sei es wichtig, darüber zu sprechen und vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen. Auch Abteilungsdirektor Pfarrer Mathias Hartmann, der Grußworte sprach, findet es wichtig, durch solche Veranstaltungen Gewalt an Schulen möglichst zu unterbinden. Der Lehrer Werner Brauchle sicherte sich die Aufmerksamkeit der anwesenden Schüler durch spannende Erzählungen über seine Erfahrungen mit Demonstrationen gegen Rechtsradikale, bei denen er aktiv in Gräfenberg teilgenommen hatte.

Anschließend stellte sich der Kriminaloberkommissar Stefan Malek aus Nürnberg vor. Die Hauptaufgabe seiner Arbeitsstelle Zeughaus sei „Prävention und Opferschutz“, wodurch er beinahe täglich  mit der rechtsradikalen Szene zu tun habe. Er erklärte den Anwesenden, an welchen typischen Symbolen, Kleidungsstücken oder Musikrichtungen man Rechtsradikale erkennen kann. Zudem erläuterte er, was eigentlich hinter den Aktionen der Rechtsextremisten steckt und wie die Rechtslage ist, wenn man sich beispielsweise ein Hakenkreuz auf den Rücken tätowieren lässt.

Abschließend hielt Birgit Mair, Diplom-Sozialwirtin des Instituts für Sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung, einen Vortrag. Neben vielen Hintergrundinformationen warnte sie die Schüler vor unterschwelliger Propaganda und würzte ihren Vortrag mit einer guten Prise Humor. Alle Anwesenden hörten aufmerksam zu und was den Schülern anschließend noch unklar war, wurde geduldig in einer Fragerunde von den Experten erklärt.

Elisabeth Korn, Pressereferat

 

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