Auszeichnungen

Partnerschule "Verbraucherbildung" 2017 und 2018

Partnerschule "Verbraucherbildung" 2017 und 2018

In den letzten beiden Schuljahren nahmen unsere Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Übungsfirma "Mini-Unternehmen" am Wettbewerb "Partnerschule Verbraucherbildung" teil - und in beiden Jahren konnten sie, unter Anleitung von Herrn Reinhardt,  einen Preis gewinnen.

Beide Schilder hängen bei uns im Flur
FLZ Sept. 2018

5 Jahre „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" 2018

5 Jahre „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" 2018

Genau vor 5 Jahren haben wir die Auszeichnung „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ erhalten. Viel ist in dieser Zeit geschehen – wir haben uns nicht auf den Lorbeeren ausgeruht!

Herr Hauser, Staatssekretär a. D., und bereits Pate bei der Preisverleihung vor 5 Jahren, sowie Vorstand Bildung, Matthias Weigart, sprachen Grußworte. Die ganze Schule war in der Turnhalle versammelt, alle sollten gemeinsam erfahren und wahrnehmen, dass unsere Schule weiterhin sehr aktiv ist und sich weiter entwickelt.

Hier ist eine Übersicht über die Aktivitäten, die wir zum Thema in Angriff genommen haben, alles zählt für uns auch zur Profilbildung im Sinne unseres christlichen Profils 

Aktivitäten zur Integration und zum Europa-Gedanken:

  • Projekt Unified – ein integratives Sportprojekt mit den Bruckberger Heimen der Diakonie Neuendettelsau: Jugendliche aus Bruckberg spielen jeden Montag gemeinsam mit den Realschülern Basketball. Inzwischen ist die Laurentius-Realschule Partnerschule für Special Olympics, die Mannschaft nimmt teil an Meisterschaften unterschiedlicher Art in Europa
  • Sportaustausch mit Bonyhad /Ungarn
  • reger Austausch jedes Jahr mit französischen Schulen im Limousin
  • Oktober 2017: Auszeichnung der Laurentius-Realschule als Europa-Schule 

Aktivitäten zur Weiterentwicklung des sozialen Miteinanders, gegen Rechts, gegen Mobbing und Ausgrenzung:

  • Einführung der sozialen Profilklasse „Soziales Erleben“ vor 5 Jahren für die 5. und 6. Klassen
  • Profilfach Sozialwesen ab der 7. Klasse als Prüfungsfach
  • Erstellen einer Mobbing-Präventionsmappe, die jedes Jahr mit den 5. Klassen bearbeitet wird
  • Eine Stunde pro Woche "soziale Kompetenztraining" für die 5. Klassen zur Einübung des sozialen Miteinanders in der Klasse als präventive Maßnahme
  • Ausbildung und Einsatz von Streitschlichter und Tutoren
  •  Einführung des sozialen Schuljahres vor einem Jahr in Zusammenarbeit mit dem Referat Freiwilligendienste
  • jährlicher Aktionstag gegen Rechts für die 8. Klassen; ein Staatsanwalt und ein Polizist wirken hier mit.

Laurentius-Realschule wird Europaschule 2018

Laurentius-Realschule wird Europaschule 2018

Europaministerin Beate Merk übergab Auszeichnung an die Laurentius-Realschule

Die Laurentius-Realschule wurde für Vielfältiges europäisches Engagement von Europaministerin Beate Merk mit der Europa-Urkunde 2017 ausgezeichnet.

„Europabegeisterte junge Menschen sind Vorbilder für den europäischen Gedanken und die besten Baumeister für das Europa der Zukunft“, erklärte Europaministerin Beate Merk bei der Urkundenverleihung.

Neben der Laurentius-Realschule erhielten sechs weitere bayerische Schulen die Urkunde verliehen. Die Ministerin würdigte beim Festakt im Prinz-Carl-Palais das vielfältige europäische Engagement der ausgezeichneten Schulen und ermutigte junge Menschen, sich für die europäische Idee einzusetzen. „Die Schülerinnen und Schüler der heute ausgezeichneten Schulen stehen stellvertretend für viele europabegeisterte junge Menschen in Bayern. Mit solch engagierten jungen Europäern blicke ich beruhigt in die Zukunft, denn sie alle haben Europa im Blut und das schon von Kindesbeinen an. Sie setzen sich ein für ein Miteinander über Ländergrenzen hinweg und handeln international“, erklärte Merk.

Die Laurentius-Realschule der Diakonie Neuendettelsau zeige mit ihren Aktivitäten, dass der Sport Menschen verbindet. Schülerinnen und Schüler aus 18 Nationen lernen so interkulturelle Kompetenz hautnah. In den Projekten „Fußball-Lebensgemeinschaft“ und „Unified Basketball“ trainieren und spielen seit 2008 behinderte Schüler aus den Bruckberger Heimen und Schüler der Laurentius-Realschule in einer gemeinsamen Sportinklusionsklasse. Diese Kooperation ist richtungsweisend für soziale Integration. Hervorzuheben sei darüber hinaus eine Brieffreundschaft, die die neunte Jahrgangsstufe mit einer Klasse der libanesischen Abdel Karim el Khalil School pflegt, ein fast 20-jähriger Austausch mit zwei Schulen in Frankreich und einem 15-jähriger Austausch mit zwei Schulen in Ungarn.

Von links: Europaministerin Dr. Beate Merk, Staatssekretär Bernd Sibler, Yannick Lohwasser, Leonie Hofmann, Schulleiterin Heike Geßner, CSU-Landtagsabgeordneter Andreas Schalk, Vorstand Bildung der Diakonie Neuendettelsau, Matthias Weigart und Neuendettelsauer Bürgermeister Gerhard Korn bei der Verleihung der Europa-Urkunde in München.

„BRUCKBERGER MODELL“ erhält Preis der Diakonie Bayern 2015

„BRUCKBERGER MODELL“ erhält Preis der Diakonie Bayern 2015

 

Nürnberg, den 10. August 2015 Unter dem Motto „Soziale Bildung: Anderen begegnen – anders lernen“ engagieren sich Schülerinnen und Schüler verschiedener Schularten in ganz Bayern an 150 sogenannten diakonischen Lernorten. Diakonisches Lernen ist eine Initiative des Diakonischen Werkes Bayern: Schülerinnen und Schüler begegnen Menschen, die von der Diakonie betreut werden, und lernen voneinander.

Im Rahmen einer Festversammlung am 23.10.2015 erlebte das Kooperationsmodell der Bruckberger Heime mit der Laurentius Realschule eine weitere feierliche Preisverleihung in der Metropolregion Nürnberg. Der Geldpreis von 1.000,00 Euro fließt zweckgebunden direkt in das sportpädagogische Programm der Bruckberger Heime.<br>Die spannende Moderation durch Initiator Pfarrer Martin Dorner weckte auch Interesse bei weiteren Teilnehmern in späteren Pausengesprächen mit der kleinen Neuendettelsauer/-Bruckberger Delegation.

So informierte sich sowohl der amtierende Präsident des Diakoniewerkes Bayern, Pfarrer Michael Bammessel, als auch Prof. Dr. Werner Michl (Technische Hochschule Nürnberg) detailliert über Organisation, Planung und Durchführung der seit über acht Jahren auch international erfolgreichen Kooperation. Professor Michl skizzierte die notwendige und unabdingbare bildungstheoretische und daraus resultierende immer auch praktische Vernetzung von Erziehungswissenschaft und Sozialwissenschaft, um überhaupt als „erlebnisorientierter Pädagoge“ erst wirksam arbeiten zu können.

Höhepunkt war die Laudatio durch Oberkirchenrat Detlev Bierbaum vom Landeskirchenamt München, der das Kooperationsmodell schon gut kannte und besonders Teilhabe, Werteerziehung und verantwortungsvolle Arbeit in christlicher-diakonischer Verflechtung von Schule und den Bruckberger Heimen als Einrichtung der Diakonie Neuendettelsau hervorhob.

Das „Werkbuch Diakonischen Lernens“, geschrieben von Pfarrer Dorner und Prof. Dr. Michael Fricke wurde als Gastgeschenk Herrn Martin Hötzl von den Bruckberger Heimen und der Direktorin der Laurentius Realschule, Frau Heike Geßner, im Anschluss überreicht.

Das Bruckberger Modell wurde vertreten durch Frau Heike Geßner, Nico Baumgartner, André Schleiernick, Thomas Scheffzik, Kilian Wich, Adrian Lacher und Harald Spaniol.

Harald Spaniol

Zertifizierung nach ISO 9001:2008 im Jahr 2014

Zertifizierung nach ISO 9001:2008 im Jahr 2014

Unsere Realschule ist im Jahr 2014 nach der ISO 9001:2008 zertifiziert worden – und beweist damit einen hohen Qualitätsstandard nach internationalen Richtlinien. Wir sind die einzige Realschule in Bayern, die dies erreicht hat!

Wir arbeiten doch mit Menschen – wie passt das mit Qualitätsmanagement (QM) zusammen“ oder „Wir haben doch Schüler und Eltern, keine Kunden“ – solche Aussagen hört man oft, wenn man Begeisterung darüber äußert, welchen Nutzen ein QM-System auch für eine Schule haben kann – die aus der Sicht eines Qualitätsmanagers ein Dienstleistungsunternehmen ist.

Andererseits berichten Kollegen, die von Fortbildungen kommen, darüber, dass vieles an anderen Schulen nicht oder nur sehr punktuell organisiert und strukturiert ist. Beispiele gibt es hierfür genug – von der Organisation der sozialen Arbeit über die Einführung der Projektpräsentation bis zur Öffentlichkeitsarbeit oder Kommunikationsstrukturen.

Was also motiviert für den Weg, den ein QM-System bietet? „Das Wesentlichste“, meint Schulleiterin Heike Geßner von der Laurentius-Realschule in Neuendettelsau, „ist, dass alles, was an der Schule geschieht, in ein Gesamtkonzept eingebunden ist und alle wesentlichen Vorgänge sinnvoll durchdacht, strukturiert und organisiert sind.“

Die Laurentius-Realschule ist eingebunden in das IMS (Integriertes Management-System) der Diakonie Neuendettelsau, was einerseits bedeutet, dass es Vorgaben gibt, andererseits steht die Schulleitung mit der Erarbeitung eines QM-Systems auch nicht alleine da, sondern hat einen Leitfaden und Unterstützung. Regelmäßige interne Systemaudits, also die Überprüfung, wie weit die Einrichtung schon auf dem Wege ist, werden bei der Diakonie Neuendettelsau jährlich durchgeführt, auch für alle Schulen und andere Einrichtungen der Abteilung Bildung.

Im November 2014 stellte sich die Realschule der externen Zertifizierung durch ein Zertifizierungsunternehmen.

Grundsätzlich möchte ein Auditor immer sehen, wie ein Ablauf geplant ist, wie er umgesetzt wird und wie dann vor allem Verbesserungsmöglichkeiten erkundet werden – und wie diese dann wieder Eingang finden in den Ablauf. Ständige Verbesserung ist das Schlüsselwort.

Was hat also die Schule davon – und zwar alle Beteiligten? Für alle ist es ein großer Vorteil, wenn alle Abläufe sinnvoll strukturiert und organisiert sind. Die ausgeprägte Kommunikation hat außerdem einen großen Stellenwert.

Gibt es z.B. regelmäßige Jourfixe mit vielen Beteiligten, werden Missverständnisse oder mangelnde Information vermieden – außerdem ist der wertschätzende Umgang dadurch deutlich besser erlebbar.

Ist die Projektpräsentation einmal gründlich durchdacht, die Abläufe als Prozess dargestellt mit allen mitgeltenden Dokumenten wie Elternbriefen als Standarddokumente formuliert und wird im Abschlussgespräch das Thema für das neue Schuljahr festgehalten ebenso wie mögliche Änderungen/Verbesserungen, so bedeutet dies deutlich weniger Stress für alle Beteiligten.

„Mit der Zertifizierung haben wir bewiesen, dass wir hohe internationale Qualitätsstandards erfüllen können – der Qualitätskreislauf wird sich aber weiter drehen, wir arbeiten ständig an der Verbesserung der Schule weiter“, so Heike Geßner, Schulleiterin.

Heike Geßner

Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage 2013

Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage 2013

In feierlichem Rahmen wurde der Laurentius-Realschule auf dem Löhe-Campus der Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ verliehen. Nach der Laurentius-Fachoberschule und dem Laurentius-Gymnasium sowie der Fachakademie für Sozialpädagogik in Hof wurde nun schon die vierte Schule der Diakonie Neuendettelsau in das Netzwerk aufgenommen.

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Schon seit einiger Zeit haben wir das Unified Projekt, ein integratives Basketballprojekt mit den Bruckberger Heimen. Wir sind in diesem Bereich Pilotschule für Deutschland. Jeweils am Montag wird trainiert und viele nationale und internationale Spiele sind erfolgreich absolviert.  

In dieses Projekt mit einbezogen, diesmal auf der Schiene Fußball, ist auch der Verein Greuther Fürth.

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Es ist uns ein großes Anliegen, Vorurteile abzubauen und alle Schüler ihren Fähigkeiten und Begabungen entsprechend einzusetzen - und gemeinsam viel Sportliches zu erleben.

Die AG "Schau hin" organisiert jedes Jahr einen Aktionstag gegen Rechts für die Schüler, so dass aufgeklärt und informiert werden kann.

Zudem fuhren SchülerInnen mit Herrn Brauchle ins Auffanglager für Flüchtlinge nach Zirndorf, es gab z.B. ein Interview mit dem Leiter. Auch auf diese Weise werden Vorurteile abgebaut und unser Ziel, Toleranz zu leben, rückt ein Stück näher.

Barbara-Schadeberg-Preis 2013

Barbara-Schadeberg-Preis 2013

Die Preisverleihung erfolgt durch die Stifterin Barbara Lambrecht-Schadeberg
Natalie Reinhardt und Franziska Bauer begleiteten uns
Unsere Stellwand – Infos für alle Beteiligten

     

Schule zeigt evangelisches Profil: Laurentius-Realschule wurde mit dem Barbara-Schadeberg-Preis ausgezeichnet

Die Laurentius-Realschule der Diakonie Neuendettelsau ist in Erfurt mit dem Barbara-Schadeberg-Preis ausgezeichnet worden. Die Schule erhielt einen von zwei 3. Plätzen. Die Ehrung ist mit einem Preisgeld in Höhe von 2000 Euro verbunden.

Der Barbara-Schadeberg-Preis wird seit 2001 alle drei Jahre für beispielhafte Entwicklungen in allgemeinbildenden evangelischen Schulen und Internaten verliehen.

In diesem Jahr lautete das Wettbewerbsthema „Evangelisch Profil zeigen: Protestantisch geprägtes Schulleben in religiös indifferenten Kontexten“. Zur Verleihung war Schulleiterin Heike Geßner mit ihrem Kollegen Benjamin Rosenberger und beteiligten Schülerinnen gefahren.

„Was ist das Evangelische an unserer Schule? Wie kann das christliche Profil für alle Beteiligten erlebbar sein?“ Mit diesen Fragen beschäftigte sich eine Arbeitsgruppe an der Schule, der neben Geßner und Rosenberger auch Elisabeth Neumeister, Marina Schwerdt, Claudia Seidel und Sabine Ziegler angehörten. Drei Dimensionen sind dabei von Bedeutung. Zum einen sind dies christliche Rituale wie Andachten und Gottesdienste, zum zweiten sozial-diakonische Aktivitäten wie ein Mobbing-Präventionskonzept, der Einsatz von Streitschlichtern und Tutoren, aber auch der Kampf gegen Rechtsradikalismus sowie der kooperative Umgang von nichtbehinderten mit behinderten Schülerinnen und Schülern.

Dass die Realschule im Juni 2013 die Auszeichnung „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ bekam, gehört zum Gesamtkonzept. Zum dritten ist es aber auch die Haltung dem Anderen gegenüber, die für die Realschule unabdingbar zum evangelischen Profil gehört. In ihrem Beitrag zum Wettbewerbsthema dokumentierte die Arbeitsgruppe alle Facetten, die es an der Schule gibt. „Dass die Realschule zu den Preisträgern gehört, ist eine Ermutigung, aktiv auf diesem Weg weiter zu gehen. Es wird bereits viel getan – und es gibt noch viele Ideen für die Zukunft“, meint Schulleiterin Heike Geßner.

Thomas Schaller, Pressesprecher/Heike Geßner, Schulleiterin

 

Kontakt

Waldsteig 9
91564 Neuendettelsau

Telefon: 09874/ 86-440
Telefax: 09874/ 86-721
E-Mail: sekretariat.realschule​ (at) ​diakonieneuendettelsau.de

Das Sekretariat ist von Montag bis Donnerstag besetzt von 07:15 bis 16:00 Uhr, am Freitag von 07:15 bis 13:00.

Schulflyer

Formulare zum Download

Weitere Information zum Vorgehen bei Krankheit und Schulbefreiung finden Sie hier.

Krisenfall/Notfallsituation

Wenden Sie sich an die Polizeidienststelle Heilsbronn (09872 9717-0 ) - hier sind die Telefonnummern aller Ansprechpartner hinterlegt.