Auszeichnungen

Laurentius-Realschule wird Europaschule

Laurentius-Realschule wird Europaschule

Europaministerin Beate Merk übergab Auszeichnung an die Laurentius-Realschule

Die Laurentius-Realschule wurde für Vielfältiges europäisches Engagement von Europaministerin Beate Merk mit der Europa-Urkunde 2017 ausgezeichnet.

„Europabegeisterte junge Menschen sind Vorbilder für den europäischen Gedanken und die besten Baumeister für das Europa der Zukunft“, erklärte Europaministerin Beate Merk bei der Urkundenverleihung.

Neben der Laurentius-Realschule erhielten sechs weitere bayerische Schulen die Urkunde verliehen. Die Ministerin würdigte beim Festakt im Prinz-Carl-Palais das vielfältige europäische Engagement der ausgezeichneten Schulen und ermutigte junge Menschen, sich für die europäische Idee einzusetzen. „Die Schülerinnen und Schüler der heute ausgezeichneten Schulen stehen stellvertretend für viele europabegeisterte junge Menschen in Bayern. Mit solch engagierten jungen Europäern blicke ich beruhigt in die Zukunft, denn sie alle haben Europa im Blut und das schon von Kindesbeinen an. Sie setzen sich ein für ein Miteinander über Ländergrenzen hinweg und handeln international“, erklärte Merk.

Die Laurentius-Realschule der Diakonie Neuendettelsau zeige mit ihren Aktivitäten, dass der Sport Menschen verbindet. Schülerinnen und Schüler aus 18 Nationen lernen so interkulturelle Kompetenz hautnah. In den Projekten „Fußball-Lebensgemeinschaft“ und „Unified Basketball“ trainieren und spielen seit 2008 behinderte Schüler aus den Bruckberger Heimen und Schüler der Laurentius-Realschule in einer gemeinsamen Sportinklusionsklasse. Diese Kooperation ist richtungsweisend für soziale Integration. Hervorzuheben sei darüber hinaus eine Brieffreundschaft, die die neunte Jahrgangsstufe mit einer Klasse der libanesischen Abdel Karim el Khalil School pflegt, ein fast 20-jähriger Austausch mit zwei Schulen in Frankreich und einem 15-jähriger Austausch mit zwei Schulen in Ungarn.

Von links: Europaministerin Dr. Beate Merk, Staatssekretär Bernd Sibler, Yannick Lohwasser, Leonie Hofmann, Schulleiterin Heike Geßner, CSU-Landtagsabgeordneter Andreas Schalk, Vorstand Bildung der Diakonie Neuendettelsau, Matthias Weigart und Neuendettelsauer Bürgermeister Gerhard Korn bei der Verleihung der Europa-Urkunde in München.

„BRUCKBERGER MODELL“ erhält Preis der Diakonie Bayern

„BRUCKBERGER MODELL“ erhält Preis der Diakonie Bayern

 

Nürnberg, den 10. August 2015 Unter dem Motto „Soziale Bildung: Anderen begegnen – anders lernen“ engagieren sich Schülerinnen und Schüler verschiedener Schularten in ganz Bayern an 150 sogenannten diakonischen Lernorten. Diakonisches Lernen ist eine Initiative des Diakonischen Werkes Bayern: Schülerinnen und Schüler begegnen Menschen, die von der Diakonie betreut werden, und lernen voneinander.

Im Rahmen einer Festversammlung am 23.10.2015 erlebte das Kooperationsmodell der Bruckberger Heime mit der Laurentius Realschule eine weitere feierliche Preisverleihung in der Metropolregion Nürnberg. Der Geldpreis von 1.000,00 Euro fließt zweckgebunden direkt in das sportpädagogische Programm der Bruckberger Heime.<br>Die spannende Moderation durch Initiator Pfarrer Martin Dorner weckte auch Interesse bei weiteren Teilnehmern in späteren Pausengesprächen mit der kleinen Neuendettelsauer/-Bruckberger Delegation.

So informierte sich sowohl der amtierende Präsident des Diakoniewerkes Bayern, Pfarrer Michael Bammessel, als auch Prof. Dr. Werner Michl (Technische Hochschule Nürnberg) detailliert über Organisation, Planung und Durchführung der seit über acht Jahren auch international erfolgreichen Kooperation. Professor Michl skizzierte die notwendige und unabdingbare bildungstheoretische und daraus resultierende immer auch praktische Vernetzung von Erziehungswissenschaft und Sozialwissenschaft, um überhaupt als „erlebnisorientierter Pädagoge“ erst wirksam arbeiten zu können.

Höhepunkt war die Laudatio durch Oberkirchenrat Detlev Bierbaum vom Landeskirchenamt München, der das Kooperationsmodell schon gut kannte und besonders Teilhabe, Werteerziehung und verantwortungsvolle Arbeit in christlicher-diakonischer Verflechtung von Schule und den Bruckberger Heimen als Einrichtung der Diakonie Neuendettelsau hervorhob.

Das „Werkbuch Diakonischen Lernens“, geschrieben von Pfarrer Dorner und Prof. Dr. Michael Fricke wurde als Gastgeschenk Herrn Martin Hötzl von den Bruckberger Heimen und der Direktorin der Laurentius Realschule, Frau Heike Geßner, im Anschluss überreicht.

Das Bruckberger Modell wurde vertreten durch Frau Heike Geßner, Nico Baumgartner, André Schleiernick, Thomas Scheffzik, Kilian Wich, Adrian Lacher und Harald Spaniol.

Harald Spaniol

Zertifizierung nach ISO 9001:2008

Zertifizierung nach ISO 9001:2008

Unsere Realschule ist der ISO 9001:2008 entsprechend zertifiziert – und beweist damit einen hohen Qualitätsstandard nach internationalen Richtlinien. Wir sind die einzige Realschule in Bayern, die dies erreicht hat!

     

Wir arbeiten doch mit Menschen – wie passt das mit Qualitätsmanagement (QM) zusammen“ oder „Wir haben doch Schüler und Eltern, keine Kunden“ – solche Aussagen hört man oft, wenn man Begeisterung darüber äußert, welchen Nutzen ein QM-System auch für eine Schule haben kann – die aus der Sicht eines Qualitätsmanagers ein Dienstleistungsunternehmen ist.

Andererseits berichten Kollegen, die von Fortbildungen kommen, darüber, dass vieles an anderen Schulen nicht oder nur sehr punktuell organisiert und strukturiert ist. Beispiele gibt es hierfür genug – von der Organisation der sozialen Arbeit über die Einführung der Projektpräsentation bis zur Öffentlichkeitsarbeit oder Kommunikationsstrukturen.

Was also motiviert für den Weg, den ein QM-System bietet? „Das Wesentlichste“, meint Schulleiterin Heike Geßner von der Laurentius-Realschule in Neuendettelsau, „ist, dass alles, was an der Schule geschieht, in ein Gesamtkonzept eingebunden ist und alle wesentlichen Vorgänge sinnvoll durchdacht, strukturiert und organisiert sind.“

Die Laurentius-Realschule ist eingebunden in das IMS (Integriertes Management-System) der Diakonie Neuendettelsau, was einerseits bedeutet, dass es Vorgaben gibt, andererseits steht die Schulleitung mit der Erarbeitung eines QM-Systems auch nicht alleine da, sondern hat einen Leitfaden und Unterstützung. Regelmäßige interne Systemaudits, also die Überprüfung, wie weit die Einrichtung schon auf dem Wege ist, werden bei der Diakonie Neuendettelsau jährlich durchgeführt, auch für alle Schulen und andere Einrichtungen der Abteilung Bildung.

Im November 2014 stellte sich die Realschule der externen Zertifizierung durch ein Zertifizierungsunternehmen – und ist jetzt nach der international anerkannten Norm, der ISO 9001:2008 zertifiziert.

Im Audit wurden zwölf Einheiten genau unter die Lupe genommen: Los ging es mit den Kommunikationsstrukturen an der Schule, die z.B. in einer Gremienmatrix dokumentiert sind, aber auch die Kommunikation mit Schülern und Eltern, Öffentlichkeitsarbeit, Personalmanagement waren wesentliche Themenbereiche. Weiter ging es mit Unterrichtsbesuchen, der Organisation der Ganztagsbetreuung, aber auch Beschaffungsprozesse waren interessant oder die Organisation von Schullandheimaufenthalten.

Grundsätzlich möchte ein Auditor immer sehen, wie ein Ablauf geplant ist, wie er umgesetzt wird und wie dann vor allem Verbesserungsmöglichkeiten erkundet werden – und wie diese dann wieder Eingang finden in den Ablauf. Ständige Verbesserung ist das Schlüsselwort.

Was hat also die Schule davon – und zwar alle Beteiligten? Für alle ist es ein großer Vorteil, wenn alle Abläufe sinnvoll strukturiert und organisiert sind. Die ausgeprägte Kommunikation hat außerdem einen großen Stellenwert.

Gibt es z.B. regelmäßige Jourfixe mit vielen Beteiligten, werden Missverständnisse oder mangelnde Information vermieden – außerdem ist der wertschätzende Umgang dadurch deutlich besser erlebbar.

Ist die Projektpräsentation einmal gründlich durchdacht, die Abläufe als Prozess dargestellt mit allen mitgeltenden Dokumenten wie Elternbriefen als Standarddokumente formuliert und wird im Abschlussgespräch das Thema für das neue Schuljahr festgehalten ebenso wie mögliche Änderungen/Verbesserungen, so bedeutet dies deutlich weniger Stress für alle Beteiligten.

„Mit der Zertifizierung haben wir bewiesen, dass wir hohe internationale Qualitätsstandards erfüllen – der Qualitätskreislauf wird sich aber weiter drehen, wir arbeiten ständig an der Verbesserung der Schule weiter“, so Heike Geßner, Schulleiterin.

Heike Geßner

Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage

Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage

In feierlichem Rahmen wurde der Laurentius-Realschule auf dem Löhe-Campus der Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ verliehen. Nach der Laurentius-Fachoberschule und dem Laurentius-Gymnasium sowie der Fachakademie für Sozialpädagogik in Hof wurde nun schon die vierte Schule der Diakonie Neuendettelsau in das Netzwerk aufgenommen.

Darauf ist besonders Prof. Dr. h. c. Hermann Schoenauer, Rektor der Diakonie Neuendettelsau, stolz. In seinem Grußwort zur Feierstunde freute er sich, dass die Schüler und Lehrer sich „aktiv und bewusst gegen jede Form von Diskriminierung, Respektlosigkeit und Mobbing stark machen“.

Die Realschule geht den Weg von zwei Seiten aus: Einmal gibt es seit Jahren das Unified Projekt, ein integratives Sportprojekt mit den Bruckberger Heimen. Die Realschule ist Pilotschule für Deutschland.

Als besonders gelungenes Projekt im Kampf gegen Rassismus und Ausgrenzung wurde diese sportliche Kooperation der Schule mit den Bruckberger Heimen vorgestellt: Schon seit 2008 trainieren regelmäßig Schüler der Laurentius-Realschule mit Menschen mit Behinderung, die in Bruckberg zu Hause sind, unter der Leitung von Harald Spaniol und Martin Hötzl.

Der ernorme Erfolg bei Wettkämpfen, beispielsweise bei den Special Olympics, spricht für sich – viel wichtiger erscheint den Trainern und der Schulleiterin jedoch der persönliche Gewinn für alle Athleten. Als „gelebte Inklusion“ bezeichnete Schulleiterin Heike Geßner das gelungene Projekt.

„Offenheit und Toleranz, ein Umgang ohne Vorurteile, das sind Grundvoraussetzungen für ein gelungenes Miteinander. Selbstverständlich ist dies für eine evangelische Schule. Die Haltung anderen gegenüber ist das Entscheidende“, so fasste Heike Geßner die Grundgedanken zusammen.

Die zweite Schiene ist der Kampf gegen Rechtsradikalismus und Ausgrenzung: Werner Brauchle hat bereits im Herbst einen Aktionstag gegen Rechts durchgeführt und z.B. sehr anschaulich von seinen Eindrücken bei den Demonstrationen gegen Neonazis in Gräfenberg berichtet.  Eine Reihe weiterer Aktionen, um das soziale Miteinander permanent zu verbessern,  werden an der Realschule aktiv umgesetzt, z.B. gibt es einen Mobbing-Präventionstag für die 5. Klassen – auch das unterstützt das konstruktive soziale Miteinander an der Schule.

Vier Paten werden helfen, die Worte „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ mit Leben zu füllen und die Schüler bei ihren Anliegen zu unterstützen: Dr. Günther Beckstein (Ehrengast), Rainer Erdel (MdB) und die Spielvereinigung Greuther Fürth, bei der Veranstaltung vertreten durch Geschäftsführer Holger Schwiewagner, Dr. Jürgen Ludwig (Landrat des Landkreises Ansbach) und Luwig Hötzl (Geschäftsführer Medi Ansbach).

Das Versprechen, aktiv gegen Diskriminierung, Ausgrenzung und für einen wertschätzenden Umgang miteinander einzutreten, können die Beteiligten an der Schule gerne geben: An beiden Themen wird intensiv weiter gearbeitet werden.

Barbara-Schadeberg-Preis

Barbara-Schadeberg-Preis

Die Preisverleihung erfolgt durch die Stifterin Barbara Lambrecht-Schadeberg
Natalie Reinhardt und Franziska Bauer begleiteten uns
Unsere Stellwand – Infos für alle Beteiligten

     

Schule zeigt evangelisches Profil: Laurentius-Realschule wurde mit dem Barbara-Schadeberg-Preis ausgezeichnet

Die Laurentius-Realschule der Diakonie Neuendettelsau ist in Erfurt mit dem Barbara-Schadeberg-Preis ausgezeichnet worden. Die Schule erhielt einen von zwei 3. Plätzen. Die Ehrung ist mit einem Preisgeld in Höhe von 2000 Euro verbunden.

Der Barbara-Schadeberg-Preis wird seit 2001 alle drei Jahre für beispielhafte Entwicklungen in allgemeinbildenden evangelischen Schulen und Internaten verliehen.

In diesem Jahr lautete das Wettbewerbsthema „Evangelisch Profil zeigen: Protestantisch geprägtes Schulleben in religiös indifferenten Kontexten“. Zur Verleihung war Schulleiterin Heike Geßner mit ihrem Kollegen Benjamin Rosenberger und beteiligten Schülerinnen gefahren.

„Was ist das Evangelische an unserer Schule? Wie kann das christliche Profil für alle Beteiligten erlebbar sein?“ Mit diesen Fragen beschäftigte sich eine Arbeitsgruppe an der Schule, der neben Geßner und Rosenberger auch Elisabeth Neumeister, Marina Schwerdt, Claudia Seidel und Sabine Ziegler angehörten. Drei Dimensionen sind dabei von Bedeutung. Zum einen sind dies christliche Rituale wie Andachten und Gottesdienste, zum zweiten sozial-diakonische Aktivitäten wie ein Mobbing-Präventionskonzept, der Einsatz von Streitschlichtern und Tutoren, aber auch der Kampf gegen Rechtsradikalismus sowie der kooperative Umgang von nichtbehinderten mit behinderten Schülerinnen und Schülern.

Dass die Realschule im Juni die Auszeichnung „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ bekam, gehört zum Gesamtkonzept. Zum dritten ist es aber auch die Haltung dem Anderen gegenüber, die für die Realschule unabdingbar zum evangelischen Profil gehört. In ihrem Beitrag zum Wettbewerbsthema dokumentierte die Arbeitsgruppe alle Facetten, die es an der Schule gibt. „Dass die Realschule zu den Preisträgern gehört, ist eine Ermutigung, aktiv auf diesem Weg weiter zu gehen. Es wird bereits viel getan – und es gibt noch viele Ideen für die Zukunft“, meint Schulleiterin Heike Geßner.

Thomas Schaller, Pressesprecher/Heike Geßner, Schulleiterin

 

Kontakt

Waldsteig 9
91564 Neuendettelsau

Telefon: 09874/ 86-440
Telefax: 09874/ 86-721
E-Mail: sekretariat.realschule​ (at) ​diakonieneuendettelsau.de

Das Sekretariat ist von Montag bis Donnerstag besetzt von 07:15 bis 16:00 Uhr, am Freitag von 07:15 bis 13:00.

Schulflyer

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Weitere Information zum Vorgehen bei Krankheit und Schulbefreiung finden Sie hier.

Zertifizierte Schule nach:

Krisenfall/Notfallsituation

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