Neues aus der Schulleitung

Heike Geßner, Schulleiterin

Alles hat seine Zeit

"Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unte dem Himmel hat seine Stunde: Geboren werden hat seine eit, sterben hat seine Zeit, pflanzen hat seine Zeit, heilen hat seine Zeit; abrechen hat seine Zeit, bauen hat seine Zeit; weinen hat seine Zeit, lachen hat seine Zeit; klagen hat seine Zeit, tanzen hat seine Zeit" (Prediger 3,1-4)

Die Stunde des Abschieds ist gekommen: Acht Jahre war ich Schulleiterin an der Realschule, insgesamt war ich seit 27 bei der Diakonie Neuendettelsau. Im September beginnt mein Ruhestand. Viel ist geschehen in diesen 8 Jahren - Zeit für einen Rückblick und einen Ausblick:

Eine meiner ersten Amtshandlungen war die Einführung der Bandklasse - inzwischen haben wir 6 Bands. Es ist faszinierend, wie die Schüler schon nach einem halben Jahr, z.B. beim Info-Nachmittag für die neuen 5. Klassen, spielen können und mit welcher Begeisterung sie es tun. Zwei Jahre später folgte, unserem diakonischen Profil entsprechend, die soziale Profilklasse. Es ist immer eine eher kleine Gruppe, die aber motiviert frischen Wind ins Bezzel-Heim bringt. Die Zusammenarbeit mit dem Heim, auch im Sinne einer Kooperation, klappt sehr gut. Schüler sowie Bewohner freuen sich auf die Begegnungen. Inzwischen ist die soziale Profilklasse auch als Diakonischer Lernort beim Diakonischen Werk Bayern gelistet. Die jüngste Profilklasse ist die Handballklasse, sie besteht jetzt im 2. Jahr. Hier spielen fast alle Kinder Handball, für sie ist besonders spannend, wenn z.B. Mitglieder des HC Erlangen bei uns zu Besuch sind. Diese drei Profile, musikalisch, sportlich, sozial, passen sehr gut zu unserer Schule.

Wir haben sehr viel am christlichen Profil gearbeitet, auf verschiedenen Ebenen. Für die Andachten haben wir das Andachtsbuch inzwischen in der 2. Auflage heraus gebracht. Wir widmen uns intensiv dem sozialen Miteinander, nicht nur in der sozialen Profilklasse, sondern auch durch das soziale Kompetenztraining in de 5. Klassen oder der Cyber-Mobbing-Prävention in den 7. Klassen. Die 5. Klassen arbeiten seit Jahren mit der Mappe "Mobben stoppen" und der Lernmappe.

Das soziale Miteinander spielt auch eine große Rolle bei unserem Unified-Projekt mit den Bruckberger Heimen, das ist gelebte Inklusion.

Wichtig ist uns, dass das christliche Profil erlebbar ist. Deshalb haben wir bereits zweimal eine Foto-Aktion durchgeführt: Schüler haben Motive fotografiert, die für sie die christliche Grundhaltung symbolisieren. Außerdem haben sie jeweils einen Satz dazu geschrieben, warum sie dieses Motiv gewählt haben. Mich faszinieren Motive wie eine Steckdose mit dem Satz "Glaube lädt auf".

Internationale Kontakte sind uns nach wie vor sehr wichtig: Im Mai kamen wieder Franzosen zu uns, dieser Schüleraustausch besteht bereits seit fast 30 Jahren. Darüber hinaus haben wir einen lebendigen Sportaustausch mit dem Gymnasium in Bonyhad /Ungarn.

Mehrere große Projekte gab es: Unvergesslich werden mir z.B. Aufführungen des Schul-Zirkus bleiben. Auch der legendäre Muna-Lauf, bei dem nicht nur alle Schüler, sondern auch einige Lehrkräfte aktiv beteiligt waren, ist unvergessen.

Im Bereich Digitalisierung ist viel geschehen: Seit dem Umzug in die renovierten Räume haben wir in allen Klassenzimmern und Fachräumen Whiteboards und Dokumentenkameras. Tablets werden regelmäßig im Unterricht verwendet und mehrere Tablets stehen den Lehrkräften zur Verfügung. Geschult werden sie durch Kollegen im Sinne "Lehrer helfen Lehrern", was sehr gut klappt. Ein Medienkonzept haben wir seit einem Schuljahr.

Eine meiner Leidenschaften war und ist die Umsetzung des Qalitätsmanagementsystems nach ISO 9001. Wir haben ein sehr umfangreiches Handbuch und viele Konzepte sind entstanden, z.B. auch ein Konzept Elternarbeit. Ein Highlight war die Zertifizierung der Schule im Jahr 2014. So konnten wir nachweisen, dass wir alle Anforderungen, die an ein zertifiziertes Unternehmen gestellt werden, erfüllen können.

Mehrere Auszeichnungen haben wir bekommen: Im Jahr 2017 wurde uns die Auszeichnung Europa-Schule verliehen, 2013 bekamen wir das Prädikat "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" und einen Barbara-Schadeberg-Preis für den Wettbewerbsbeitrag "Evangelisch Profil zeigen". Bereits zweimal hat das Mini-Unternehmen erfolgreich am Wettbewerb Verbraucherbildung teilgenommen.

Der Abschied fällt mir nicht ganz leicht - ich habe meine Aufgabe mit viel Herzblut und großer Begeisterung durchgeführt - es war mein Traum, diese Stelle ausfüllen zu dürfen.

Ab September übernimmt Gerda Seitzinger-Bürkel diese Funktion: Sie unterrichtet die Fächer BWR/WIR, Geografie und IT und sie war bisher Mitarbeiterin in der Schulleitung der Löhe-Schule in Nürnberg. Ich wünsche ihr, dass sie mit ebenso viel Begeisterung und Freude wie ich die Schule leiten wird.

Ich wünsche allen an der Schule Beteiligten viele gute Ideen für die permanente Weiterentwicklung der Schule und Gottes Segen für die Zukunft.

Heike Geßner

 

 

 




 

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