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26.11.2019

Fahrt in die Gedenkstätte nach Flossenbürg

Schon im Vorfeld wurde das Thema „Widerstand in der NS-Zeit“ im Religions- und Geschichtsunterricht behandelt.


Am 16.10.2019 fuhren alle zehnten Klassen der Laurentius-Realschule mit dem Bus zur Gedenkstätte Flossenbürg in der Oberpfalz, um dort an einer Führung durch das ehemalige Konzentrationslager teilzunehmen. 

In Flossenbürg angekommen, wurden wir gleich zu Beginn in die drei Führungen aufgeteilt, damit ein Rundgang über das Gelände sinnvoll und in Abständen erfolgen konnte. Wie wir bei der Heimfahrt feststellten, waren diese Führungen keinesfalls bei allen gleich, sondern vom jeweiligen Guide individuell gestaltet. Außerdem wurde sehr gut auf die Fragen der Schülergruppe eingegangen.

Ganz am Anfang der Führung durch das ehemalige Konzentrationslager blieben wir auf dem Appellplatz stehen, wo uns die Führerin über die Organisation im Lager, die damalige Ankunft der KZ-Häftlinge und den Tagesablauf im KZ informierte. Anschließend gingen wir in die Ausstellung und vor allem einen Gang entlang, wo wir sehen konnten, welche Menschen damals im KZ waren. Es waren Fotos ausgestellt, auf denen die KZ–Häftlinge vor ihrer Inhaftierung abgebildet waren, so dass man einen Eindruck davon bekam, dass die Häftlinge ganz normale Menschen waren. Daraufhin haben wir eine Karte betrachtet, auf der aufgeführt war, wo es damals im Deutschen  Reich und vor allem in Bayern und Franken überall Konzentrationslager bzw. Nebenlager gab. Erschreckend viele Orte waren dabei auf der Karte markiert, auch hier bei uns im Landkreis Ansbach.

Als Nächstes gingen wir in den Duschraum des Hauptlagers, in dem uns berichtet wurde, wie man die neu eingetroffenen Häftlinge durch Kahlscheren der Köpfe und einheitliche Kleidung zu identisch aussehenden Menschen machte bzw. zu „Nummern“ reduzierte. Anschließend waren wir nochmal im Freien, wo wir das „Tal des Todes“ besichtigten, in dem unter anderem das Krematorium steht und betrachteten den Friedhof, über dessen Entstehung uns die Leiterin etwas berichtet hat. Am Schluss schauten wir noch einen Film, der zeigte, wie die Amerikaner die Gefangenen aus dem KZ befreit bzw. die Toten geborgen haben. Leider war insgesamt zu wenig Zeit, bevor wir uns auf den Rückweg nach Neuendettelsau machten.

 

 

 


 

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