Online-Schultag an der Realschule – Ein Erfolgsmodell mit Blick in die Zukunft

Die Diakoneo Laurentius-Realschule hat einmal mehr gezeigt, dass sie zu den Vorreitern im Bereich digitaler Bildung gehört. Bereits im vergangenen Schuljahr hatten Elternbeirat und Kollegium gemeinsam beschlossen, zwei feste Online-Schultage in den Jahresplan aufzunehmen. Ziel war es, die Schulgemeinschaft langfristig fit für die digitale Zukunft zu machen und für unvorhergesehene Schulausfälle gewappnet zu sein – wie zuletzt im Januar, als ein plötzlicher Blitzeistag über Nacht eine Umstellung auf Distanzunterricht notwendig gemacht hatte. Am Donnerstag, 20. November, fand der erste geplante Tag des digitalen Unterrichts statt – und er verlief reibungslos sowie rundum erfolgreich.

Perfekt vorbereitet in den Online-Schultag
Der Unterricht fand nach regulärem Stundenplan über Microsoft Teams statt. Jede Klasse war in einem eigenen digitalen Team organisiert, und die Lehrkräfte hatten sich intensiv auf die neuen Lernsettings vorbereitet. Trotz der ungewohnten Umgebung zeigten sich die Schüler*innen diszipliniert, aufmerksam und gut organisiert. Auch die neuen Fünftklässler*innen meisterten den Tag mit viel Neugier und Engagement.

Besonders hilfreich waren die „10 goldenen Regeln für einen gelingenden Online-Schultag“, die die Schule im Vorfeld ausgegeben hatte. Sie erinnerten an technische Vorbereitung, Pünktlichkeit, angemessene Kleidung, respektvollen Umgang im Chat und den sorgfältigen Einsatz von Kamera und Mikrofon. Diese klare Struktur trug spürbar zu einem geordneten und angenehmen Lernklima bei.

Ein zusätzlicher Kraftakt – für Familien und Lehrkräfte
So erfolgreich der Tag verlief, so deutlich ist auch: Ein Online-Schultag bedeutet für alle Beteiligten einen zusätzlichen Einsatz. Besonders die Familien der Schüler*innen in der Jahrgangsstufe 5 sind gefordert, ihre Kinder zu Hause zu begleiten und zu unterstützen. Für viele Eltern ist dies ein organisatorischer und zeitlicher Mehraufwand, den die Schule ausdrücklich anerkennt und wertschätzt.

Auch die Lehrkräfte leisten an diesen Tagen erheblich mehr: Sie müssen ihren Unterricht nicht nur gewohnt sorgfältig planen, sondern zusätzlich in ein geeignetes digitales Format übertragen. Neue Tools, digitale Lernmaterialien und die Gestaltung interaktiver Elemente verlangen Vorbereitung, Kreativität und technische Sicherheit. Dass der Online-Schultag dennoch so reibungslos funktionierte, ist ihrer engagierten Arbeit zu verdanken.

Lob und wertvolle Anregungen aus der Schulgemeinschaft
Schon nach dem ersten Online-Schultag hatte die Schule Rückmeldungen von Eltern, Lehrkräften und Schüler*innen eingeholt – und diese Hinweise wurden nun erfolgreich umgesetzt. So wurde beispielsweise die Pausenregelung angepasst, um zwischen den Stunden kleine Erholungsphasen zu ermöglichen. Zudem achteten die Lehrkräfte verstärkt auf technische Einführungen und klare Kommunikationsregeln.

Auch der Hinweis, dass geeignete Endgeräte wie Laptops oder Tablets den Online-Unterricht erheblich erleichtern, wurde fest in die Vorbereitung integriert. Denn besonders beim ersten Online-Schultag hatte sich gezeigt, dass Smartphones aufgrund ihrer kleinen Displays nur eingeschränkt geeignet sind.

Digital gestärkt in die Zukunft
Schulleiterin Gerda Seitzinger-Bürkel zeigte sich sehr zufrieden: „Unsere Schüler*innen sollen sich sicher im digitalen Raum bewegen können – sowohl im geplanten Online-Unterricht als auch in spontanen Situationen.“ Gleichzeitig betonte sie den Einsatz der Familien und des Kollegiums: „Ein Online-Schultag funktioniert nur, wenn alle mit anpacken – und genau das erleben wir hier.“

Mit dem erfolgreichen Abschluss des zweiten Online-Schultags sieht sich die Realschule bestens aufgestellt: technisch, pädagogisch und organisatorisch. Die Mischung aus Modernität, Offenheit und Gemeinschaftsgeist macht deutlich, dass digitale Bildung hier nicht als Notlösung, sondern als echte Zukunftschance verstanden wird.

Fazit:
Der zweite Online-Schultag war nicht nur ein organisatorischer Erfolg, sondern ein bedeutender Schritt auf dem Weg zu einer digital kompetenten Schulgemeinschaft – und er zeigt: Wenn Familien, Lehrkräfte und Schüler*innen gemeinsam an einem Strang ziehen, gelingt Schule auch online.

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