Endlich war es so weit. Eine Woche vor den Osterferien, am 23.03.26 machten sich die Klassen 7a und 7c auf den Weg nach Stuttgart ins Schullandheim. Los ging es um 09:00 Uhr mit einem! Zug, der bereits in Wicklesgreuth mehr als überfüllt war, also alles normal bei der Bahn. Allen Umständen zum Trotz kamen wir ohne größere Verspätungen in Stuttgart an und haben auch keinen der Schüler in der Dauerbaustelle Stuttgart 21 verloren. Mit der Straßenbahn ging es dann bergauf zur Jugendherberge mit spektakulärer Aussicht. Erste Zimmer wurden bezogen und die gesamte Jugendherberge erkundet. Zu diesem Zeitpunkt hatte es warme 23 Grad Celsius, woraufhin wir beschlossen, das gute Wetter zum Eisessen zu nutzen. Einen ersten Vorgeschmack auf kälter Temperaturen bekamen die Schüler und die Lehrer bei der Besichtigung des Fernsehturms. Dieser belohnte die für einige lange Aufzugfahrt mit einer großartigen Aussicht und einem großen Weitblick über die Stadt und die Umgebung. Zum Tagesabschluss wurden die Schüler an die gruseligeren Ecken der Innenstadt geführt zu einer Geisterwanderung.
Am nächsten Tag, bei leicht kühleren Temperaturen ging es für die Klasse 7c ins Stuttgarter Stadion und für die Klasse 7a ins Mercedes-Benz-Museum. Hier konnte nicht nur ein ausgestopfter Schimmel, sondern verschiedene motorisierte Gefährte aller Epochen, Größen und Pferdestärken erkundet werden. Zum Schluss konnten die Schüler ihre Reaktionszeit messen, wie echte Formel 1 Fahrer oder sich als Boxencrew beweisen. Nach diesen vielen Eindrücken gab es Zeit zur freien Verfügung in der Innenstadt und der Abend wurde mit einigen sehr lautstarken Runden Werwolf abgeschlossen. Die sinkenden Temperaturen regten wohl auch einige Ameisen dazu an, sich in das Zimmer einiger Mädels zurückzuziehen, sodass ein neues Zimmer bezogen werden musste. Bis zuletzt waren diese 5 Mädels sehr beliebt bei den Ameisen.
Der Mittwoch stand ganz im Zeichen des Musicals Frozen, das ein Teil der Schüler am Abend besuchten, denn mittlerweile hatten sich die Temperaturen auch in Richtung „frozen“, in den einstelligen Bereich eingependelt. Glücklich war der, der jetzt doch in eine Mütze (auch mit Capibara) investiert hatte. Bevor es jedoch ins Musical oder alternativ ins Kino ging, wurde die Wilhelma mit all ihren buten Tier- und Pflanzenwelt auf eigene Faust erkundet. Dort gab es glücklicherweise auch viele überdachte Tiergehege, denn auch Regen machte sich nun auf den Weg aus dem Himmel auf uns nieder. Glücklicherweise waren uns die Wettergeister hold, denn als es Zeit war sich auf den Weg zum Musical oder ins Kino zu machen, konnte das trockenen Fußes geschehen. Diejenigen, die sich für das Kino als Alternativprogramm entschieden hatten, wurden mit einem spannenden Kriminalfall der drei Fragezeichen gut unterhalten. Auch das Feedback der Schüler zum Musical fiel durchweg sehr positiv aus, mit anderen Worten die Schüler waren begeistert.
Dann war der letzte Tag mit Programm auch schon gekommen. Am Vormittag ging es dann in das Porsche Museum. Für jeden Fan schneller windschnittiger Autos ein kleiner Traum der in Erfüllung ging. Um die Mittagszeit hatten sie Schüler beider Klassen wieder die Gelegenheit sie Innenstadt auf eigene Faust unsicher zu machen und kamen mit erleichterten Geldbeuteln aber sehr zufriedenen Gesichtern wieder. Den Abschluss bildete der Besuch des Planetariums, das mit spannenden Fakten zur Entstehung unserer Erde, des Sonnensystems und der Aurea borealis aufwarten konnte. Die vier sehr intensiven Tage mit wenig Schlaf forderten da schon ihre ersten Tribute, sodass einige geschlossene Augen neben den Planeten zu beobachten waren. Der letzte Abend wurde mit einem Spieleabend abgeschlossen. Bereits die Abende zuvor wurde Billard (ein Schüler der Klasse 7a schaffte einen Sieg gegen Herrn Reinhardt) und allerlei Brettspiele gespielt, wobei sich diesmal eine größere Runde mit Frau Salvasohn und Frau Uhlein an Hitster abmühten.