Die Schätze unseres christlichen Schulalltags – Teil 3: Das Kreuz in der Schule – gesegnet und geliebt von Gott!
Als christliche Schule tragen wir einen besonderen Schatz in uns – einen Schatz, der nicht aus Dingen besteht, sondern aus Haltungen, Erlebnissen, Beziehungen und einer tiefen gemeinsamen Ausrichtung. Unser Glaube schenkt uns nicht nur Worte und Rituale, sondern Orientierung, Freude und ein Fundament, das unseren gesamten Schulalltag prägt.
Wir erleben jeden Tag, dass unser christliches Profil uns reich macht: Es schenkt uns Hoffnung, Gemeinschaft, Vertrauen, Mut und einen Blick auf jedes Kind als einmaliges Geschöpf Gottes. Diese Werte tragen wir nicht nur im Herzen, sondern sie werden sichtbar – im Umgang miteinander, in Entscheidungen, im Lernen und im Feiern.
Damit diese Schätze nicht unentdeckt bleiben, möchten wir sie in einer Reihe im Infoboten nach und nach vorstellen. Jeder Beitrag soll ein Mosaiksteinchen sein, das unseren besonderen Weg als christliche Bildungseinrichtung zeigt: ein Weg, der geprägt ist von Wertschätzung, von Freude und von der tiefen Überzeugung, dass Gott uns begleitet. Wir freuen uns darauf, diesen Schatz mit Ihnen zu teilen – Stück für Stück.
Heute: Ich gehe gesegnet durch die Türe
Wussten sie, dass unsere Schüler*innen und Lehrkräfte mehrmals am Tag gesegnet werden? Ja, das stimmt, zumindest symbolisch. Denn jedes Mal, wenn sie ein Klassenzimmer betreten und durch die Türe gehen, gehen wir unter dem Kreuz hindurch, das über der Türe hängt. Und Segen bedeutet nichts anderes als mit dem Kreuz bezeichnen und sich Gutes von Gott zusagen lassen. Darum hängen Kreuze so häufig über Türen und jedes Mal, wenn wir durch so eine Türe gehen, will Gott uns Gutes sagen: du bist einzigartig, mit einer Würde ausgestattet, geliebt von mir und unendlich wertvoll.
Unsere Kreuze im christlichen Glauben sprechen von dieser Liebe Gottes und der Würde des Menschen:
„Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hingab. Jeder, der an ihn glaubt, soll nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.“ (Johannes 3,16)
Was für eine Hoffnungsbotschaft in einer Welt, die voll ist von Untergangsszenarien, Kriege und Gewalt. Genau davon leben wir in unserer Schule, um das unseren Schüler*innen zu vermitteln: du bist uns wichtig, so wie du bist, für uns bist du nicht verloren, weil auch Gott dich niemals aufgibt.
Das kommt so vielfältig in unserem Schulalltag zum Ausdruck: symbolisch durch die Kreuze über den Türen, in den Andachten und Gottesdiensten, in Lehrerkonferenzen, wenn ausführlich nachgedacht wird, wie wir einzelne Schüler unterstützen können, in den vielen Elterngesprächen und natürlich im Unterricht, wenn wir nicht nur über Inhalte nachdenken, sondern die Sorgen und Gedanken unserer Schüler*innen Ernst nehmen.
Du bist uns wichtig – jede und jeder einzelne! Dafür stehen die Kreuze und sind darum wichtiger Bestandteil unserer Schule!