Starke Frauen – starke Mädchen: Ein inspirierendes Empowerment-Projekt an der Laurentius-Realschule

Im Rahmen des Projekts „Speeddating – starke Frauen, starke Mädchen“ erhielten die Schülerinnen unserer Mädchenklasse der 8. Jahrgangsstufe die besondere Gelegenheit, mit engagierten und erfolgreichen Frauen aus unterschiedlichen Berufs- und Lebensbereichen ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltung wurde von der Kommunalen Jugendarbeit des Landkreises Ansbach organisiert und verfolgte das Ziel, junge Frauen zu stärken, ihnen Mut zu machen und neue Perspektiven für ihre eigene Zukunft zu eröffnen.

Bereits eine Woche vor dem eigentlichen Projekttag bereitete Kreisjugendpflegerin Tamara Schmidt vom Landratsamt Ansbach die Schülerinnen auf die Begegnungen vor. In einem Workshop stellte sie die teilnehmenden Frauen anhand von Steckbriefen vor und erarbeitete gemeinsam mit den Mädchen wichtige Fragen: Was macht ein Vorbild aus? Welche Themen interessieren mich besonders? Welche Fragen möchte ich den Gesprächspartnerinnen stellen? Und welche Erwartungen habe ich an diesen Tag? Die Schülerinnen beteiligten sich dabei äußerst engagiert und neugierig und entwickelten eine große Vorfreude auf die bevorstehenden Begegnungen.

Am Projekttag selbst kamen die Mädchen in der Form eines Speeddatings mit den eingeladenen Frauen ins Gespräch. In mehreren Gesprächsrunden wechselten die Gruppen ihre Tische und konnten so die unterschiedlichsten Lebenswege und Berufsfelder kennenlernen. Zu den Gesprächspartnerinnen gehörten Claudia Jennings (Chorleiterin des Windsbacher Mädchenchors), Carolin Högner-Schurr (Geschäftsführerin der HBS Verwaltung/Baugeschäft Högner), Theresa Korn (Teamleiterin bei der Agentur für Arbeit und Zweite Bürgermeisterin der Gemeinde Neuendettelsau), Beate Wegschaider (Inhaberin eines Reformhauses in Neuendettelsau), Eva Hausmann (Inhaberin des Fischhofs Hausmann) sowie Angelika Fischer-Huber (Inhaberin des Blumenladens „Sonnenblume“ in Heilsbronn).

Die Schülerinnen nutzten die Gelegenheit intensiv. Sie fragten nach beruflichen Herausforderungen, nach der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, nach Erfolgen, Rückschlägen und persönlichen Motivationen. Offen berichteten die Frauen von ihren Erfahrungen und zeigten den Mädchen, dass es viele Wege gibt, eigene Ziele zu erreichen – auch in Bereichen, die traditionell eher von Männern geprägt sind. Dabei wurde deutlich, wie wichtig Mut, Ausdauer, Selbstvertrauen und die Bereitschaft sind, neue Wege zu gehen.

Unsere Mädchenklasse war für dieses Projekt geradezu prädestiniert. Die Schülerinnen begegneten den Gästen mit großer Offenheit, stellten interessierte und durchdachte Fragen und beteiligten sich engagiert an den Gesprächen. Es entstanden lebhafte Diskussionen, die allen Beteiligten wertvolle Impulse mit auf den Weg gaben.

Begleitet wurde die Veranstaltung von Schulleiterin Gerda Seitzinger-Bürkel sowie Klassenlehrerin Kristina Ramm. Am Ende des Tages waren sich Schülerinnen und Gäste einig: Die Begegnungen haben inspiriert, Horizonte erweitert und gezeigt, wie wichtig starke Vorbilder für junge Frauen sein können.

Das Projekt war für unsere Schülerinnen eine bereichernde Erfahrung. Es hat ihnen nicht nur Einblicke in vielfältige Berufs- und Lebenswege ermöglicht, sondern sie auch darin bestärkt, an ihre eigenen Fähigkeiten zu glauben und ihren persönlichen Weg selbstbewusst zu gestalten.

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Besuch in der Kinderoper

Einen besonderen Ausflug unternahmen die Klassen 6a und 6d: Gemeinsam ging es nach Nürnberg ins Opernhaus, wo die Schülerinnen und Schüler die Aufführung „Ein Fall für Figaro“ besuchten.

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