Aktion „Saubere Schule“ – ALLE machen mit!

Ein aufgeräumtes Klassenzimmer

 

Probleme mit Vermüllung im Schulhaus und Vandalismus auf den Toiletten sind ein Problem aller Schulen, unabhängig von Region und Schulart. Vandalismus kostet Zeit und Geld, Reinigungskräfte sind genervt, Hausmeister kommen mit den Reparaturen kaum hinterher, Mitschüler*innen finden es auch nicht lustig, Lehrkräfte sind entsetzt! Weil das gerade in einem neu renovierten Schulhaus nicht geduldet werden kann, muss agiert werden.

Argumente für eine saubere Schule liegen auf der Hand:

- In einem sauberen Raum verhalten sich Schüler physisch aktiver, sie spielen mehr und sind sozialer.

- Der Raum, dessen Gestaltung und Zustand wirken sich auf unser Wohlbefinden aus. Die wahrgenommene Sauberkeit ist dabei ein relevanter Faktor, analog der Luftqualität, Akustik und Temperatur in einem Raum.

- Die Broken-Windows Theorie besagt, dass z. B. ein zerbrochenes Fensterglas so auf den Menschen wirkt, dass die Hemmschwelle sinkt, ein weiteres Fenster zu beschädigen.

- Die Litteringstudie belegt, Abfall zieht Abfall an.

Es ist klar, dass ein Ordnungs- und Müllkonzept im Schulhaus und auf dem Schulgelände nur mithilfe von Kommunikation und Beteiligung aller Akteure gelingen kann.

- Die Klassen räumen unter Aufsicht der Lehrkraft nach Unterrichtsende ihr Klassenzimmer auf, kehren den Boden und stellen die Stühle hoch.

- Der Ordnungsdienst, der wöchentlich neu eingeteilt wird, sorgt für eine verlässliche Mülltrennung und das Ausleeren der Mülleimer.

- Es gilt: “Das ist nicht meins – ich räume es trotzdem weg!“

 

Mülltrennung in der Schule

- Eine besonders bemerkenswerte Aktion hat Klasse 7a mit ihrer Klassenlehrerin Frau Loos gestartet. In einem extra Mülleimer werden Pfandflaschen gesammelt. Der Pfanderlös wird am Schuljahresende für einen guten Zweck gespendet.

Sauberkeit braucht Aufmerksamkeit, weil sie nicht erst bemerkt werden soll, wenn sie fehlt!

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